Temperatur
München, die drittgrößte Stadt Deutschlands liegt auf über 500m Seehöhe.
Dennoch herrscht hier ein sehr warmes Klima, der gemittelte Wert der Temperatur beträgt um die 10°C
Der gemessene maximale Tageshöchstwert wurde am 13. August 2003 erreicht. Zu diesem Zeitpunkt betrug die Temperatur in der Stadt
über 37,1°C.
Schuld an dem rel. warmen Klima Münchens trotz seiner Höhe und Nähe zu den Alpen ist der Föhn.
Staut sich Niederschlag an der Alpensüdseite, so kommt es entlang des Alpenhauptkammes zu einer Erwärmung welche das warme Klima in
München begünstigt.
Die Winter in München sind sehr kalt, so können Temperaturen unter -30°C erreicht werden. So auch am 21. Jänner 1942.
In diesem kalten Winter wurden Temperaturen von -30,5°C gemessen.
Auch Nächte mit Frost sind in und um München
im Winter relativ häufig.
Niederschlag
In München regnet es aufgrund der Nähe zu den Alpen zwar nicht häufiger (genauso häufig wie in Köln oder Berlin), aber dafür viel mehr.
Der durchschnittliche Jahresniederschlag beträgt 970 Liter/m², das ist fast doppelt so viel wie zum Beispiel in Berlin.
Im Juni regnet es am häufigsten im Juni, grob kann man sagen, es regnet sogar jeden zweiten Tag in diesem Sommermonat zumindest kurz, der
durchschnittliche Monatsniederschlag liegt im Juni und August über 130 Liter/m².
In diesem Monat sind auch
Hagelunwetter sehr häufig, welche immer wieder für sehr großen Schaden in der Region sorgen.
Sonnenschein
In München scheint die Sonne im Jahr über 1670 Stunden, das ist wesentlich mehr wie zum Beispiel in Köln, Berlin oder Hannover.
In den Wintermonaten werden um die 90 Sonnenstunden erreicht, also zirka 3 Sonnenstunden durchschnittlich pro Tag, dies ist mitunter ein
Grund für die kalten Nächte in dieser
Jahreszeit, da es bei wolkenlosen Himmel mehr ausstrahlt und dadurch kühler wird.